Montasgmanna - Fühlen Sie Sich Ungeduldig Im Warteraum?

 
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Subject: Montasgmanna - Fühlen Sie Sich Ungeduldig Im Warteraum?
Date: September 16th 2018

MONTAGSMANNA
Den 17. September 2018
Zwanzig Jahre im Dienste der internationalen Geschäfts- und Berufsgemeinschaften


Fühlen Sie Sich Ungeduldig Im Warteraum?

Robert J. Tamasy

 

Warten Sie gerne? Wenn ja, sind Sie ein Einzelfall. Die meisten von uns finden das Warten eine Quelle des Ärgers, der Frustration, selbst der Angst. Wir warten nicht gerne bis die Ampel auf grün springt oder bis der Verkehr sich im Stau endlich in Bewegung setzt. Wenn Ziele aufgeschoben werden, sind wir bestürzt und fragen uns, wie wir den Vorgang beschleunigen können. Im Warteraum auf die Sprechstunde beim Arzt oder Zahnarzt zu warten kann die Grenzen unserer Geduld testen.

 

Kürzlich musste ich mich einem wichtigen medizinischen Eingriff unterziehen. Ich kam vor 8.30 Uhr an, wie angewiesen und mir wurde mitgeteilt, dass es um 10.30 Uhr beginnen würde. Doch 10.30 verging und wir warteten noch immer. Ich versuchte, nicht ungeduldig zu werden, doch fragte ich irgendwann nach dem Grund der Verspätung. Endlich ging es los, doch es war schon 12.30 Uhr!

 

Am Arbeitsplatz ist warten genauso unangenehm. Manchmal müssen wir auf jemand warten, bis wir unseren Teil an einem Projekt erledigen können. Wir müssen ein wichtiges Thema mit dem Vorgesetzten diskutieren, doch wird das erst später möglich sein. Auf einen neuen Job zu warten, kann qualvoll sein.

 

Für Nachfolger Jesu gehört warten zu Gottes Plan, um den Charakter zu entfalten und uns im Glauben wachsen zu lassen. Manchmal ist die einzige Antwort auf unsere Gebete „Warte!“. Manche haben solche Zeiten als „im Warteraum Gottes“ bezeichnet.

 

Wir sehen in der Bibel viele Beispiele von Menschen, von denen Gott das Warten verlangte, obwohl er besondere Pläne für sie hatte. Abraham und Sara mussten viele Jahre auf das versprochene Kind warten. Der Herr hatte Mose auserwählt, um die Israeliten aus Ägypten zu führen, doch er musste erst einmal viele Jahre im Exil verbringen. Danach musste das Volk 40 Jahre in der Wüste „warten“, bevor sie in das verheißene Land durften.

 

Früher oder später finden wir uns alle in Gottes Warteraum wieder. Was sollten wir über das Warten wissen – und was sollten wir während dieser unvermeidlichen Zeit tun? Die Bibel gibt uns hilfreiche Einblicke:

 

Vertrauen Sie dem Einen, in dem wir warten müssen. Wenn die Dinge in unserem Leben und Karriere zum Stillstand kommen, neigen wir dazu, alle Hebel in Bewegung zu setzen. Manchmal, jedoch, möchte Gott, dass wir einfach warten und vertrauen, dass er die Kontrolle hat. „Hört auf und erkennt, dass ich Gott bin!“ (Psalm 46,11).

Tun Sie Ihr Möglichstes, doch dann, wenn nötig, warten Sie. In „Gottes Warteraum“ zu sein bedeutet nicht unbedingt, nichts zu tun. Es bedeutet, wenn wir alles getan haben, was wir dachten tun zu müssen, müssen wir warten, dass Gott das Übrige tut. „Vertraue auf den Herrn und tue Gutes... Freu dich am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht. Überlass dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Deine Unschuld wird er sichtbar machen so hell wie das Licht des Tages, und die Rechtmäßigkeit deiner Sache wird leuchten wie die Mittagssonne. Sei ruhig in der Gegenwart des Herrn, und warte, bis er eingreift... Hoffe auf den Herrn uns befolge seine Gebote...“ (Psalm 37,3-7.34).

 

Stützen Sie sich auf Ihren Glauben wenn Gott die Pause Taste in Ihrem Leben drückt. Wenn wir gezwungen werden zu warten, können wir entmutigen und uns fragen, ob Gott uns und unsere Nöte vergessen hat. Das ist eine Gelegenheit, unseren Glauben zu stärken und zu sehen, was er tun wird, oft mehr als wir uns je gedacht hätten. „Vertraue von ganzem Herzen auf den Herrn und verlass dich nicht auf deinen Verstand. Denke an ihn, was immer du tust, dann wird er dir den richtigen Weg zeigen.“ (Sprüche 3,5.6).

 

Bis nächste Woche!


Robert J. Tamasy ist Vize-Präsident für Kommunikation der Leaders Legacy, Inc., ein gemeinnütziger Verband mit Sitz in Atlanta, Georgia, U.S.A. Mit 30 Jahren Berufserfahrung als Journalist, ist er Verfasser oder Mitverfasser von 9 Büchern. Für mehr Informationen, besuchen Sie www.leaderslegacy.com, www.bobtamasy.blogspot.com oder www.bobtamasy.wordpress.com Übersetzer: Eleonore Kienitz Rempel.


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Fragen zur Betrachtung / Diskussion

1. Wie reagieren Sie, wenn Sie warten müssen? Unter welchen Umständen finden Sie das Warten am schwierigsten?

2. Gibt es zur Zeit etwas, dass Sie zwingt, zu warten? Wie reagieren Sie auf den „Warteraum“?

3. Warum meinen Sie, würde Gott uns warten lassen, anstatt uns sofort zu antworten? Können Sie sich an eine Gelegenheit erinnern, wo das Warten tatsächlich zu der Antwort auf Ihr Gebet gehörte?

4. Was würden Sie jemand raten, der sich in Gottes Warteraum befindet, sich verzweifelt die Lösung eines Problems wünscht und doch keine Antwort sieht?

Wenn Sie noch andere Textstellen in der Bibel nachlesen möchten: Psalm 27,14; 130,5.6; Jesaja 26,3; 41,10; Jeremia 29,11-13; 33,3; Philipper 4,6.7.

 

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